Dienstag, 26. September 2017

Horror oder Entspannung?

Liebe Freunde,
wir sind täglich von Horrormeldungen und schlechten Nachrichten umgeben, die zur Allgemeinbildung dazu gehören. Darum habe ich mir angewöhnt, auch mal entsprechend wieder etwas abzubauen und zu entspannen. Das bedeutet, dass bei mir entsprechende Entspannungsmittel regelmäßig angewandt werden. Teils in Musik, in Dokumentarfilmen, Forschung und Technik, Eisenbahnromantik, Unterhaltungsshows, in Sport und teilweise auch schon mal in Spiel; ja sogar auch schon mal in der Augsburger Puppenkiste.
Was ich vermeide – und wirklich nicht brauche – sind:
  • Irgendwelche Horrorclowns.
  • Schwachsinnige Gegner einer maskierten Fledermaus.
  • Ungebremste und ungezügelte Spielfilm-Wahnsinnstaten von Bösewichten, die nicht mehr Verstand im Kopf haben als ein Spatz Fleisch an der Kniescheibe.
  • Bösewichte die - aus mir nicht bekannten Gründen - ein Gitter vor dem Mund haben.
  • Und vieles andere mehr.

Und wirklich: Am meisten gehen mir diese Horrorclowns auf den Sack.
Nein, ich brauch das alles nicht. Wenn ihr das braucht; bitte, das ist jedem sein Ding.
Aber ich hab sowas von „Die Nase voll von dem Mist“; das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Sorry wenn ihr das anders seht. Aber das musste einfach mal raus. Und wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann geht mir bitte nicht mit diesen Horror-Clowns auf die Nerven. 



Montag, 25. September 2017

AfD-Wahl 2017: Die Leisepupser sind gerettet.

Bevor ich anfange: Ich habe die AfD nicht gelikt und nicht gewählt.

Aber was ich extrem verurteile ist, dass auf Facebook Listen von Leuten veröffentlicht werden, die die AfD gelikt haben.  
Wisst ihr eigentlich, was ihr da macht? 

So, fangen wir an.
War das nun Schicksal, oder einer der klügsten Schachzüge der Nachkriegsgeschichte? Das habe ich mich nach der Bundestagswahl 2017 einen Moment lang gefragt. Das System funktioniert immer noch; und keiner bemerkt es. In einer Gruppe lassen drei Leute einen Pups fahren. Zwei davon sind leise und einer extrem laut. Nun schimpfen die beiden „Leisepupser“ am lautesten über den Lautpupser. Sie können weiter leise pupsen; man hat ja nun einen Schuldigen, dem man die Gruppe auf den Hals hetzen kann.
Ich muss immer wieder auf Napoleon zu sprechen kommen. Denn dieses System wird seit einigen Jahren in Deutschland beliebig oft angewandt. Und es funktioniert jedes Mal.

Zitat Napoleon Bonaparte:
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
Quelle unter anderem: https://de.europenews.dk/Zitat-Napoleon-Bonaparte-ueber-die-Deutschen-79392.html
Zitat Ende.

Und genau das passiert in den nächsten vier Jahren. Das Volk hat eine Parole. Die Netze sind ausgespannt und die Opfer sind hinein gerannt. Und niemand bemerkt etwas. 
In den nächsten vier Jahren wird niemand mehr in einer Bundestagssitzung ernsthaft auf die wirklichen Probleme eingehen. Sie werden leise stinken und alle immer wieder mit dem Finger auf den Lautstinker zeigen. 

  • Sie werden weiter unsere Bundeswehr – die einmal entstanden ist um unser Land zu verteidigen, wie der Name schon sagt - zu einem NATO-Bataillon machen, das man beliebig in der ganzen Welt einsetzen kann.
  • Sie werden weiter – wie bei einer Fußballweltmeisterschaft – geschickt von den wichtigen Themen ablenken; weil sie immer nur über den neuen Lautstinker schimpfen. 
  • Sie werden geschickt Applaus ernten, sobald sie die Leute auf den neuen Feind hetzen. 
  • Und sie werden weiter ihre Anweisungen aus Amerika empfangen.

Das System - von dem Napoleon schon sprach - funktioniert immer noch. Ein neuer Prügelknabe musste her, weil der alte Prügelknabe nicht mehr genug Prügel bekam. 
Die nächsten vier Jahre sind gerettet. Alles klar; keiner hat etwas bemerkt. Nun kann es weiter gehen. 

Ich wollte nicht, dass die AfD gewählt wird. Aber nicht, weil ich Angst vor ihrer Einstellung hatte. Soweit sind wir noch lange nicht. Nein; da gab es in den letzten Jahren schlimmeres, das mir Angst bereitete. 

Zum Beispiel:
  • Die ständige Russophobie, unter der viele Leute leiden. 
  • Die gesteuerten Medien, Presse und Fernsehen.
  • Die Leute, die das nicht bemerken.
  • Die systematische Absetzung von Politiker, die im Weg waren.
  • Die Vertuschung von Wahrheiten, die sich in der DDR wirklich abgespielt haben. Und dabei meine ich nicht die Linken. 
  • Das Volk, das vergessen hat, dass Soldaten nicht zum Sterben da sind; weil sie  - wie einige Leute schrieben - ja wissen auf was sie sich einlassen.
  • Die schamlosen politischen Lügen, mit denen Kriegseinsätze gerechtfertigt werden.
  • Und das Volk, das alles immer wieder vergisst oder nicht wahrnimmt.

Und nun ratet mal - wenn ich das so überdenke - an welche Zeit mich das erinnert! 

Und nun wundern wir uns, dass Flüchtlinge in die Länder kommen, denen es noch gut geht, und die eine große Mitschuld an der Zerstörung ihrer Länder haben. Sie kommen mit Blut, Tränen und Wut. Und das alles, weil ein Amerikanisches System das so will. 

Nein, ich wollte nicht, dass die AfD gewählt wird, weil das Volk nun wieder mit dem Rücken zu den Täuschern steht, und gemeinsam nur einen gewollten Feind erkennt. 

Das hat immer schon funktioniert. Das funktioniert jetzt. Und das funktioniert auch in Zukunft. 

Der Beweis liegt seit gestern auf der Hand. Und keiner hat etwas bemerkt. 

Sonntag, 24. September 2017

Bundestagswahl 2017: Es wird immer abartiger.

Bundestagswahl 2017: Es wird immer abartiger.

Wenn man in den 50iger geboren ist, hat man schon einige Wahlzeiten erlebt. Es war immer interessant und immer lief es relativ normal ab. Aber das Wahljahr 2017 war an Abartigkeit, gegenseitigen Hass und gegenseitiger Gewalt nicht zu übertreffen.
Das Jahr 2017 war geprägt von gegenseitigem Ankotzen und gegenseitigen Hetzparolen. Ich habe noch nie so viel gegenseitigen Hass erlebt, wie bei dieser Wahl. Manchmal könnte ich mich nur noch angewidert wegdrehen. Wer meint, Hass und Gewalt haben einen Anspruch auf eine politische Richtung, ist nicht besser als die, die er bekämpft.
Die globale politische Welt hat sich extrem zum Negativen geändert; könnte man meinen. Doch NEIN; die Welt hat sich nicht geändert, sondern unsere Aufklärung über das Handeln dieser politischen Welt. Wir sehen heute alles viel deutlicher als früher.
Doch heute macht sich etwas extrem deutlich bemerkbar: Es gibt nichts Verlogeneres, als eine Diktatur im Tarnmantel der Demokratie. Das ist uns mittlerweile klar geworden. Und ihre Parolen sind oftmals genau so getarnt. Aber nicht jede Mahnung findet Hörer. Und das ist gut so.

Napoleon Bonaparte sagte einmal über die Deutschen:
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."

So werden immer wieder in den sozialen Netzwerken Parolen gesendet, die fruchtbaren Boden suchen.

·         Bundespräsidenten werden auf diese Weise abgesetzt.
·         Länder und deren Staatsoberhäupter werden schlecht gemacht.
·         Kriegshetze wird betrieben.
·         Demonstranten werden mit „Neurechte Demonstranten“  betitelt.
·         Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Dieser Hass, der auch aus der politischen Hochebene kommt, ist irgendwie neu; mir jedenfalls. Ich kannte das früher im Westen nicht. Politiker haben sich zwar wortgewandt beschimpft; aber das war noch in einem seriösen Niveau geschehen. Heute schlägt jeder „aufgehetzte Klugmann“ Scheiben ein und zerstört Autos der politischen Gegner. Die Hetzerei geht weiter.
Aber, das funktioniert plötzlich nicht mehr so gut. Denn es gibt immer mehr Leute, die nicht mehr darauf reagieren.
Hass und Parolen werden gezielt verbreitet. Und viele Leute springen darauf an und verbreiten das dann weiter: Aber nicht alle tun das.

So ist das Wahljahr 2017 kein Jahr, auf das wir stolz sein können. Es ist ein Jahr, das man den kleinen Kindern als böses Beispiel erklären kann in dem man ihnen sagt, dass sie das nicht dürfen, und dass sie nicht alles glauben sollen was man ihnen erzählt.
Und man erzählt den Kindern immer wieder, dass man niemanden glauben soll, der sie einmal belogen hat. Aber wie Napoleon schon sagte ...

Es ist erschreckend, dass so viele Leute nicht mehr wissen, was die Bundeswehr einmal war. 

Hass, Gewalt, Gleichgültigkeit und Ignoranz begleiten uns scheinbar jeden Tag mehr. Da kann man sicher sagen, dass man nicht wissen will, wie die nähere Zukunft aussieht. Wir haben zwar die Wahl, aber wir wählen blind. Wir haben Augen um zum Sehen, aber wir sehen nicht. Wir haben Ohren zum Hören, aber wir hören nicht. Was kann man da noch tun, als sich verständnislos wegzudrehen. 

Donnerstag, 14. September 2017

Die Gedanken sind gefangen.

Die Gedanken sind gefangen.

Und sie kamen und formten das Kind.
Und sie waren geformt und formten andere.
Und sie bemerkten nicht, dass ihre Gedanken gefangen waren.
Sie bemerkten nicht die Fesseln, die ihr freies Denken umschlangen.

Und die Gefesselten fesselten ihre Kinder.
Und sie glaubten, sie wären frei.
Und sie bemerkten ihre eigenen Fesseln nicht.
Sie bemerkten nicht, dass man ihnen eine fremde Welt zeigte.

Die Farben, die sie hätten sehen können, waren grau.
Das Lächeln, das sie erfreuen könnte, ward zum Zorn geformt.
Die Werkzeuge, die ihr Leben hätte bereichern können, wurden zu Waffen.
Und sie kämpften, und verstanden nicht warum.

Und sie zertrampelten die Blumenwiesen der anderen.
Sie zerstörten die Farben der Welt.
Sie formten alles in grau.
Sie verstanden nicht, die Welt des freien Denkens.

Ihre Gedanken waren gefangen.
Die Gitterstäbe waren geschmiedet aus Hass und  Zorn.
Ihre Gedanken waren gefangen in dunklen Räumen des Hasses.
Und sie hassten alle, die sich außerhalb ihrer dunklen Welt bewegten.

Und sie waren nicht fähig sich zu befreien.
Sie bemerkten nicht, dass sie gefangen waren.
Sie erkannten ihre Irrlehren nicht.
Und sie bewegten sich im dunklen farblosen Käfig.

Sie waren wie das Tier, das man betäuben muss, wenn man helfen will.
Sie bedrohten die, die ihnen helfen wollten.
Sie erkannten nur Opfer; keine Helfer.
Und die, die etwas erkannten, wurden auch zu Opfer.

Sie wendeten ihren Blick ab, wenn sie Farben, Licht und Liebe erkannten.
Sie wendeten ihren Blick ab, wenn sie den Frieden erkannten.
Sie sahen weg, wenn man ihnen die Hand reichte.
Und sie hassten jeden, der ihnen helfen wollte. 

Das Lied der Liebe

Das Lied der Liebe
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Und irgendwo sang jemand das Lied der Liebe. 
Doch sein Gesang verhallte im Gewirr unachtsamer Stimmen. 
Und mehr Leute sangen das Lied der Liebe. 
Doch sie wurden nicht wahrgenommen.

Und die Stimmen der Unachtsamen wurden immer lauter. 
Und immer wieder sang jemand das Lied der Liebe.
Und immer wieder wurden sie missachtet.
Doch dann hat man sie wahrgenommen.

Und dann hat man sie bekämpft.
Man hat sie verachten und dezimiert.
Doch immer wieder sang jemand das Lied der Liebe.
Doch ihre Stimmen verhallten ungehört im Sturm der Herzlosigkeit.

Und als man sie wahrgenommen hatte, wurden sie wieder bekämpft. 
Und immer wieder wurden sie übertönt vom Stimmengewirr der Verachtung.
Und immer wieder stand jemand auf, der das Lied der Liebe sang.
Und immer wieder weigerte sich die Verachtung, zuzuhören und zu verstehen.

Und immer wieder waren die Stimmen der Verachtung lauter, stärker und zahlreicher.
Und immer wieder stand jemand auf, der das Lied der Liebe sang. 
So hallte das Lied der Liebe durch die Dunkelheit, die Nacht und den Sturm. 
Das Lied der Liebe stand immer wieder auf und erneuerte sich.

Es wurde verachtet, geschlagen und dezimiert.
Und es kam eine Zeit, da standen mehr Leute auf, die das Lied der Liebe sangen.
Es kam eine Zeit, da musste die Verachtung die Fäuste ballen und lauter werden.
Es kam eine Zeit, da bestand die Gefahr, dass sie vielleicht etwas hören und verstehen könnten.

Das Lied der Liebe wurde lauter.
Und die Stimme der Verachtung wurde ebenfalls lauter.
Da verstummte das Lied der Liebe, und man hörte nur noch die Verachtung.
Und plötzlich waren sie alleine mit ihrem Hass und ihrer Verblendung.

Und alles verstummte.
Die Verachtung begann sich selbst zu verachten.
Und plötzlich trat einer aus ihrer Mitte hervor und sang das Lied der Liebe. 
Und alles begann wieder von vorne.

Horror oder Entspannung?

Liebe Freunde, wir sind täglich von Horrormeldungen und schlechten Nachrichten umgeben, die zur Allgemeinbildung dazu gehören. Darum habe...